E-E-A-T

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness — Googles Bewertungsrahmen für Inhalts- und Quellenqualität.

Was ist E-E-A-T?

E-E-A-T (früher E-A-T, seit 2022 mit zusätzlichem „Experience") ist kein direkter Ranking-Faktor, sondern ein Qualitätsmodell aus Googles Search Quality Rater Guidelines. Es ist besonders kritisch für YMYL-Themen (Your Money or Your Life) — Gesundheit, Recht, Finanzen. Signale für gutes E-E-A-T: Autor-Bios mit Qualifikationen, echte Praxiserfahrung, Quellenangaben, Verlinkungen zu autoritären Quellen, Author-Pages, „Über uns"-Seite mit Team und Kontakt, externe Erwähnungen.

Beispiel aus der Praxis

Ein medizinischer Blog-Artikel mit Autor-Box („Dr. Med. Schmidt, Facharzt für Innere Medizin"), Quellenangaben zu Studien und Verlinkungen zu Fachgesellschaften rankt deutlich besser als ein anonymer Beitrag mit gleichem Inhalt.

Typische Fehler im Umgang mit E-E-A-T

  • Anonyme oder Pseudo-Autoren bei medizinischen/rechtlichen Themen
  • Fehlende Quellenangaben
  • Keine Author-Bio mit Qualifikationen
  • Veraltete Inhalte ohne Aktualisierungsdatum

Häufige Fragen zu E-E-A-T

Wirkt E-E-A-T auf alle Themen gleich stark?
Nein. Bei YMYL-Themen (Gesundheit, Recht, Finanzen) ist es kritisch. Bei Lifestyle- oder Unterhaltungsthemen weniger relevant.
Wie zeigt man Expertise?
Author-Boxes mit Qualifikationen, LinkedIn-Verlinkung, Veröffentlichungen, Vorträge, Erwähnungen in Fachmedien, Zertifizierungen.
Was ist „Experience" als neues E?
Persönliche Praxiserfahrung mit dem Thema. Ein Produktreview, der echte Verwendung zeigt (Fotos, eigene Tests), schlägt eine theoretische Beschreibung — auch wenn beide gleichen Inhalt haben.

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